Basisches AktivWasser – antioxidatives Wasser

Ionisierung | Aktivwasser | H2 Wasserstoffwasser

Was zeichnet basisch reduziertes Aktivwasser aus?

Die Bezeichnung stammt aus der Forschung und bezeichnet Wässer wie die Quellen in Nordenau (Sauerland), Tracote (Mexiko) oder Hita (Japan), in denen freier molekularer Wasserstoff nachgewiesen wurde. Nachdem es Wissenschaftlern gelungen ist, solche Wässer auch aus Leitungswasser zu gewinnen, wird auch dieses „selbst gemachte“ besondere Wasser als reduziertes Wasser oder als basisches Wasser, oder funktionelles, antioxidatives Wasser, oder nach dem Namen des Wasserionisierers auch Aquion AktivWasser® oder Kangen-Wasser bezeichnet.

Zum Trinken wird üblicherweise ein pH-Wert um 9 genannt. In diesem Bereich liegt das Redoxpotenzial typischerweise um -300 mV. Reduziertes Wasser enthält außerdem Mineralien, die in ionischer Form vorliegen; welche Bedeutung das für die Aufnahme hat, ist Gegenstand laufender Untersuchungen.


Reduziertes Wasser und seine Redox-Eigenschaften

Es kann Elektronen und Wasserstoff abgeben, die sich an die Freien Radikalen, also extrem bindungswillige „teilamputierten“ Sauerstoffmoleküle binden können und mit ihnen reagieren. Oxidanzien holen sich, wenn keine Antioxidanzien zur Verfügung stehen, die fehlenden Elektronen und den Wasserstoff an beliebiger Stelle. Übersteigt die Menge reaktiver Sauerstoffverbindungen die körpereigenen Schutzsysteme, spricht die Biochemie von oxidativem Stress.

Das Redoxpotenzial (Fähigkeit, Elektronen einzufangen) von reduziertem, basischem Wasser liegt bei -200 bis -350 mV (Millivolt).

Als Vergleich: Leitungswasser wird mit + 200 mV, saures Wasser mit + 400 bis + 600 mV gemessen.

Reduziertes Wasser kocht etwas schneller und kühlt schneller ab als normales Wasser. Es hält sich nur begrenzte Zeit in Kontakt mit Luft, ist also nicht geeignet zur Aufbewahrung. Die luftdichte Aufbewahrung erhält die Ionisierung um einige Tage länger. Beim Ionisieren, dem Prozess in der Elektrolyseeinheit bei der Entstehung reduzierten Wassers, ändern sich pH-Wert und Redoxpotenzial des Wassers messbar. Reduziertes Wasser hat ein niedriges Molekulargewicht. Es schmeckt „weicher“, „frischer“, „flüssiger“ und hinterlässt ein Gefühl von Durststillung, vor allem spürbar auf der Mundschleimhaut…

Wie entsteht aus Leitungswasser reduziertes Wasser?

Zunächst werden die Schadstoffe bis zu einer Partikelgröße von 0,3 μm (kleiner als Bakterien) aus dem Wasser herausgefiltert. Dann wird das Leitungswasser in eine zweigeteilte Kammer (Elektrolyseeinheit) geleitet, die mit Platinelektroden ausgestattet ist. Durch die Wirkung von galvanischem Strom (Gleichspannung) wird das Wasser in saures Wasser (Anolyt) und reduziertes basisches Wasser (Katholyt) getrennt. Die Lösungen im Anodenraum beziehungsweise Kathodenraum einer elektrochemischen Zelle heißen Anolyt und Katholyt.

  • Anolyt ist ein Teil des Elektrolyts, welches im Anodenraum einer geteilten Elektrolysezelle durch die anodische Oxidation elektrochemisch verändert wurde.
  • Katholyt wurde dementsprechend durch kathodische Reduktion im Kathodenraum verändert.

Mineralien werden in ihre ionischen Bestandteile getrennt. So wird aus Calciumhydrogencarbonat Ca++ (positive Kalzium-Ionen), bzw. aus Magnesiumcarbonat Ma++ (positive Magnesium-lonen) im Katolyt- Anteil.

Katolyt ist das basische Wasser ab pH 7, Anolyth ist das saure Wasser mit einem pH-Wert zwischen pH 5 und pH 6.

Das Anolyt ist kein „Restwasser“, sondern hat eine leicht desinfizierende Wirkung. In Krankenhäusern in Asien wird gezielt Anolyt mit besonders niedrigen pH-Werten hergestellt, um auf klassische und wenig umweltfreundliche Desinfektionsmittel zu verzichten.

Wasserformel, Wasserstoff, Sauerstoff, Protonen, Dipolcharakter

Sauerstoff enthält 8 Protonen (positive Teilchen) und Neutronen (neutrale Teilchen) im Kern. Drumherum kreisen 8 Elektronen (negative Teilchen). Wasserstoff besitzt ein Elektron, das um ein Proton im Atomkern rotiert.

Zwei Wasserstoffatome und ein Sauerstoffatom ergeben zusammen ein asymmetrisches Molekül: Wasser, H2O. Am Sauerstoffende ist es negativ geladen und am Wasserstoffende positiv. Fachleute sagen dazu Dipol.

Zwischen den positiv und negativ geladenen Enden benachbarter Moleküle bilden sich Wasserstoffbrücken. Das bewirkt u.a. die Oberflächenspannung von Wasser.


Ein wenig Chemie: H+ Ionen (Protonen), Elektronen, OH-Ionen (Hydroxyl-Ion)..

Nun kann man Flüssigkeiten auch nach sauer und basisch einteilen. Stoffe, die Protonen abgeben, bezeichnet man als Säure. Stoffe, die Protonen aufnehmen, bezeichnet man als Basen/Laugen/alkalisch.

Je mehr H+ lonen (Protonen), also Wasserstoff-Ionen, denen ein Elektron fehlt, in einer Flüssigkeit enthalten sind, desto niedriger ist der pH-Wert. Der pH-Wert wird an der Zahl der H+ lonen gemessen. Je mehr H+- lonen, desto saurer eine Flüssigkeit. Je mehr OH– (Hydroxyl) lonen, die mindestens ein Elektron im Überschuss haben, desto basischer ist eine Lösung.

pH-Wert und Redoxpotenzial sind zwei verschiedene Messgrößen: der pH-Wert beschreibt die Protonenkonzentration, das Redoxpotenzial die Bereitschaft, Elektronen abzugeben. Der Zusammenhang zwischen reaktiven Sauerstoffverbindungen und Alterungsprozessen ist Gegenstand der Forschung.

Freie Radikale sind nicht nur überaus reaktiv, sie sind hungrig nach Elektronen und Wasserstoff.


Der pH Wert – Die Kraft des Wasserstoffs

pH kommt von potentia Hydrogenii, das heißt soviel wie die Kraft des Wasserstoffes. Die logarithmische Skala der pH-Werte reicht von 0 bis 14. Der ph-Wert 7 ist neutral, von 0 bis 7 ist sauer, ein pH-Wert >7 bis 14 ist basisch/alkalisch.

In sauren Flüssigkeiten finden wir mehr Protonen (H+), in basischen Flüssigkeiten mehr Hydroxyl-Ionen (OH-).

Der pH-Wert beschreibt die Konzentration freier Protonen in einer Lösung. Er ist eine Messgröße, keine Aussage über den Sauerstoffgehalt.

Unser Blut muss konstant bei ca. pH 7,35 – pH 7,4 liegen. Der Körper hält diesen Wert über mehrere Puffersysteme sehr genau konstant; durch die Ernährung verändert sich der Blut-pH-Wert praktisch nicht.

Das Blut wird von den Körpersystemen in engen Grenzen gehalten.

Überschüssige Säuren scheidet der Körper über Nieren und Lunge aus; eine Einlagerung saurer Stoffwechselrückstände im Gewebe ist wissenschaftlich nicht belegt.

Zwei Messwerte:

• Cola hat einen pH-Wert von ca. 2,5, Leitungswasser liegt meist zwischen pH 7 und pH 8.

• Reduziertes basisches Wasser hat einen pH-Wert von ca. 9; da die pH-Skala logarithmisch ist, enthält es rund 100-mal weniger freie Protonen (H+) als Wasser mit pH 7.